Eigenbluttherapie

Als Reiz- und Regulationsmaßnahme für das Immunsystem.

Aus naturheilkundlicher Sicht kann sich der Körper nur selbst heilen. Eigenblut mobilisiert die Abwehr und aktiviert somit die Selbstheilungskräfte des Körpers. Alle Heilverfahren und Medikamente in meiner Praxis dienen dazu, diese Selbstheilung anzuregen, zu unterstützen und das gesunde Gleichgewicht im Menschen wiederherzustellen.

 

 

Durchführung und Wirkungsweise

Bei der Durchführung wird dem Patienten aus der Armvene eine bestimmte Menge Blut entnommen (0,5 bis 3 ml) um dieses gleich wieder intramuskulär zu injizieren. In bestimmten Fällen werden homöopathische Mittel oder Pflanzenextrakte (z. B. Echinacea) dem Blut beigemischt um den Effekt der Eigenbluttherapie weiter zu verbessern. Sie werden je nach Krankheitsbild individuell ausgewählt.

Es können bis zu 10 Wiederholungen stattfinden, dabei liegen Zeiten von einer Woche bis zu mehreren Wochen, zwischen den einzelnen Behandlungen, bei akuten Beschwerden 2 bis 3 Tage. Die Menge der Wiederholungen hängt von der behandelten Erkrankung oder dem Ziel der Therapie ab.

 

Kontraindikation

Bei der Einnahme von Blutverdünnern, Cortison oder Immunsuppressiva sollte keine Behandlung mit Eigenblut erfolgen, sowie bei Erkrankungen wie Venenentzündung und Blutgerinnungsstörungen.

Eigenbluttherapien gehören in den Bereich der Erfahrungsmedizin. Ich weise darauf hin, dass die Eigenblutbehandlungen in ihrer Wirkung in der klassischen Schulmedizin bisher weder wissenschaftlich anerkannt sind noch als bewiesen gelten und keinesfalls als Behandlungs- oder Heilversprechen zu werten sind.